Stream
Der Trendtag-Stream ist eine Sammlung relevanter Beiträge im Kontext von Flow.Control.
Er leistet Informationsselektion im Dienste des interessierten Lesers und soll als Einladung zur thematischen Einstimmung auf den 15. Deutschen Trendtag im September verstanden werden.

Wir nähern uns dem Thema dabei aus drei Richtungen:
1. Aus Sicht des Einzelnen (PERSONAL FLOW): Wie kann man in einer komplex vernetzten Welt die eigenen Abhängigkeiten selbstbestimmt gestalten?
2. Aus Perspektive der Unternehmen (CORPORATE FLOW): Wie können Unternehmen von der neuen digitalen Real-Time-Analyse des Life-Flows ihrer Kunden profitieren und gleichzeitig vertrauenswürdig agieren?
3. Auf Ebene der Gesellschaft (SOCIETY FLOW): Wie kann die kulturelle Akzeptanz neuer Technologien im Spannungsfeld zwischen der Angst vor Kontrollverlust und einem neuem Verständnis von digitaler Selbstbestimmung erreicht werden?

The mobile revolution has arrived

 Cory Doctorow realised that the mobile revolution is finally here:

I've just come back from a month-long, multi-city, US and Canada book tour for my new novel, For the Win. I've done book tours before, but this one was different: this was the tour with an Android Nexus One phone, and it was game-changing.

 I've been told about the coming mobile revolution for 20 years now, but frankly, mobile phones are generally rubbish. The carriers are awful and abusive. The apps suck. And so on. Something's changed.

Take directions: Google Maps are, of course, the ne plus ultra of navigation, so having them in your pocket is powerful. But combine that with Android's stellar turn-by-turn directions, which incorporates Google's traffic data to get you round the terrible snarls, and things get really easy. What's more, the ability to program the map destination by speaking it (Google's various voice apps have given it improbably good voice-recognition performance, producing a training set that is wide and deep), or by photographing it on a printout (using the Google Goggles app that converts images to words to Google searches), felt futuristic and deeply right.

Filed under  //  Cory Doctorow   SOCIETY FLOW   efficiency   speaker   tools  
Comments (0)
Posted

Manuel Castells – Communication Power « Bookreview by Media Ecologies and Digital Activism

The most important practical conclusion of the analysis presented in this book is that the autonomous construction of meaning can only proceed by preserving the commons of communication networks made possible by the Internet, a free creation of freedom lovers. This will not be an easy task – because the power-holders in the network society must enclose free communication in commercialized and policed networks, in order to close the public mind by programming the connection between communication and power

Filed under  //  SOCIETY FLOW   speaker  
Comments (0)
Posted

Norbert Bolz: Kultisches Netzwerk via Rheinischer Merkur

Media_httpwwwmerkurde_ffcvd

"Das Internet wird zum Religionsersatz. Wer „surft“, sucht oft nicht primär Information, sondern Sicherheit, Vertrautheit und Gewissheit. Das verändert unser Gottesbild."

Filed under  //  SOCIETY FLOW   speaker  
Comments (0)
Posted

"our only option is to participate (...) in its programming"

I am writing Program or Be Programmed as a book. I will be done soon. Weeks, not months. Recent events in the Facebook and Apple universes have convinced me more than ever that programming is our era’s equivalent of literacy. Whether corporations are controlling the direction of technology, or whether technology is an emergent entity doing this on its own, our only option is to participate in its unfolding by participating in its programming.

Filed under  //  PERSONAL FLOW   SOCIETY FLOW   speaker  
Comments (0)
Posted

Eckart von Hirschhausen über Interviews und Moderieren via sueddeutsche.de

Die Realität ist leider (...) oft, dass ein Gespräch schlecht vorbereitet ist, über eine Stunde dauert, und dann pointenfrei auf fünf Fragen und Antworten zusammengeschrieben wurde. Wenn mein Beruf ist, pointiert zu schreiben, warum soll ich das dann nicht tun dürfen? Das erwartet man von einem Komiker! Das hat nichts mit Kontrollfreak zu tun, sondern mit meiner Lebenszeit und der Qualität von dem, was am Ende herauskommt.

 

Filed under  //  self-determination   speaker  
Comments (0)
Posted

Eckart von Hirschhausen im Interview über sein Verhältnis zu Stress

VON HIRSCHHAUSEN: Stressig ist nur das, was man als fremdbestimmt erlebt – also wenn ich einen cholerischen Chef hätte, der mich jeden Tag drangsaliert, wäre ich anders drauf. Es ist tatsächlich so, dass ich ein großes Arbeitspensum habe. Aber dadurch, dass ich nur Sachen mache, hinter denen ich stehen kann und die ich gerne tue, ist es zwar anstrengend, aber nicht stressig. (...) Als Glücksexperte weiß ich: Es geht einem dann gut, wenn man etwas Sinnvolles tut, seine Fähigkeiten und Stärken nutzt. Und das tue ich gerade in einem sehr schönen Maß.

Filed under  //  speaker  
Comments (0)
Posted

Norbert Bolz: “Das Internet ist kein Massenmedium” | The European

“Das Internet ist kein Massenmedium”

Das Fernsehen bleibt Massenmedium Nummer eins. Durch seine Nichtinteraktivität kann es Aufmerksamkeit erzwingen – eine Möglichkeit, die das in zwei Richtungen kommunizierende Web nicht geben kann. Kommunikationsforscher Norbert Bolz erklärt die Zukunft des Internets.

Filed under  //  speaker  
Comments (0)
Posted

Peter Wippermann im Interview über den Deutschen Trendtag und Flow Control, via HANDELHEUTE

Bild_11

Muss man seinen eigenen «Flow» kontrollieren?

Nein, «müssen» müssen wir nicht. Aber schon allein die selbstbestimmte Entscheidung «Ich muss gar nichts» ist für viele Menschen mittlerweile ein schwieriges Unterfangen. Dabei sind doch gerade die freien, autonom getroffenen Entscheidungen diejenigen, die uns glücklich machen, oder?

(in HANDEL HEUTE, der größten Fachzeitschrift für den Schweizer Detailhandel) (PDF)

Filed under  //  speaker   state of flow  
Comments (0)
Posted

Peter Wippermann: Warum der Trend niemals sterben wird.

Menschen sind soziale Wesen, sie wollen anders sein als andere, aber niemals allein bleiben. Trends sind Bindungsangebote ohne Institutionen. Gerade in dynamischen Gesellschaften organisieren sie flexible, projekthafte Bindungen.

siehe Kommentare

Filed under  //  speaker  
Comments (0)
Posted

Bolz: “Es wird darauf ankommen, auf die Seite der Programmierer zu gelangen.” — CARTA


Der Medienphilosoph Norbert Bolz im Interview über bürgerliche Individualität im Netz, nichtstaatliche Konkurrenz um Informationsmonopole, Computer als soziale Agenten und den Politik-Begriff in sozialen Netzwerken.

Filed under  //  speaker  
Comments (0)
Posted