Stream
Der Trendtag-Stream ist eine Sammlung relevanter Beiträge im Kontext von Flow.Control.
Er leistet Informationsselektion im Dienste des interessierten Lesers und soll als Einladung zur thematischen Einstimmung auf den 15. Deutschen Trendtag im September verstanden werden.

Wir nähern uns dem Thema dabei aus drei Richtungen:
1. Aus Sicht des Einzelnen (PERSONAL FLOW): Wie kann man in einer komplex vernetzten Welt die eigenen Abhängigkeiten selbstbestimmt gestalten?
2. Aus Perspektive der Unternehmen (CORPORATE FLOW): Wie können Unternehmen von der neuen digitalen Real-Time-Analyse des Life-Flows ihrer Kunden profitieren und gleichzeitig vertrauenswürdig agieren?
3. Auf Ebene der Gesellschaft (SOCIETY FLOW): Wie kann die kulturelle Akzeptanz neuer Technologien im Spannungsfeld zwischen der Angst vor Kontrollverlust und einem neuem Verständnis von digitaler Selbstbestimmung erreicht werden?

Strategien gegen die Informationsflut

Die WUV vom 01.07.2010 gibt folgende Tipps für den "Umgang mit lästigen E-Mails"

Die Tipps zielen allesamt auf eine Reduktion des E-Mail-Inputs ab – den man selber gibt und den man selbst verarbeiten muss: 

Hier die kurze Zusammenfassung:

1. Finger weg von der CC-Funktion: Müssen wirklich alle Kollegen wissen, was sie Wichtiges mitzuteilen haben?

2. Kein unnötiger Mail-Check – Feste Zeiten für den Mail-Check festlegen.

3. Sich kurz fassen – Wichtige Mitteilungen passen oft schon in die Betreff-Zeile.

4. Nicht ständig erreichbar sein.

5. Klare Kommunikation – Reagieren Sie nur auf Relevantes.

6. Newsletter aussortieren.

7. Surfen begrenzen.

(Quelle: WUV 26 vom 01.07.2010, leider kein Link vorhanden).


 

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Google Buzz, das neue “RSS-System” - Robert Basic

Ich verlasse mich auf mein Netzwerk in Google Buzz (278 Followings), Twitter (337 Followings) und Facebook (1.400 Kontakte). Sobald jemand auf eine externe Quelle verweist und ich in dem Moment auf eines der drei Netzwerke gehe, werde ich den Hinweis entdecken. Wenn es sich interessant anhört, werde ich das (Blog-)Posting lesen. Ich schaue mir hierbei lediglich das an, was mir GBuzz, Twitter und Facebook aktuell anzeigen und verzichte auf das Aufrufen älterer Beiträge. Ja klar, ich stoße damit regelmäßig auf eine neue Menge an Blogs und weiteren Websites, statt mich auf meine starre RSS-Aboliste zu verlassen. Wer dennoch unbedingt seine wichtigsten Blogs lesen will, kann es ja kombinieren: Ein Teil via RSS wie gehabt, den Rest der RSS Abos rausschmeißen und sich von Netzwerkhinweisen treiben lassen. Spart Zeit, macht Laune und erhöht ungemein das Signal-to-Noise Ratio.

Von Informationen gefunden werden statt sie zu suchen: Robert Basic über Informationssuche mit Bezug auf Kai Müllers Artikel auf Stylespion.de

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30 Tage ohne Blogs

Ich habe einen riesigen Zeitfresser erkannt, der mich bei dem, was ich eigentlich viel lieber machen will, nämlich Kram produzieren, hindert. Der Feedreader wird bleiben, aber die Auswahl der Blogs wird sich in nächster Zeit stark verändern. Eine kleine Auswahl der Vielblogger werde ich beibehalten, um einen groben Überblick zu haben, was gerade überall gebloggt wird. Eine große Zahl der abonnierten Feeds wird rausfliegen, dafür werde ich künftig darauf achten, noch mehr Feeds von Leuten dabei zu haben, die nicht nur wiederkäuen (das ist nicht abwertend gemeint) sondern selbst Kram machen. Ein bisschen weniger auf die anderen gucken, dafür ein bisschen mehr auf sich selbst.

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Internet und Hirnforschung - Nur durch Technologie werden wir klug bleiben - Digital - sueddeutsche.de

Die Lösung liegt nicht darin, über die Technologie zu jammern, sondern Strategien der Selbstkontrolle zu entwickeln, wie wir das für jede andere Versuchung im Leben auch tun. Man schließt das E-Mail-Programm und Twitter, wenn man arbeitet, man legt das Blackberry zum Abendessen beiseite und bittet seinen Ehepartner, einen zu einer festgelegten Zeit ins Bett zu rufen.
Zum Glück helfen uns Internet und Informationstechnologien dabei, unseren kollektiven intellektuellen Output zu bewältigen, ihn zu durchsuchen und dabei fündig zu werden, und zwar auf unterschiedlichen Ebenen, von Twitter und Vorschaufunktionen bis zu E-Books und Online-Enzyklopädien. Diese Technologien sind weit davon entfernt, uns dumm zu machen, ganz im Gegenteil: einzig durch sie werden wir klug bleiben.

 

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Mind Over Mass Media

The effects of consuming electronic media are also likely to be far more limited than the panic implies. Media critics write as if the brain takes on the qualities of whatever it consumes, the informational equivalent of “you are what you eat.” As with primitive peoples who believe that eating fierce animals will make them fierce, they assume that watching quick cuts in rock videos turns your mental life into quick cuts or that reading bullet points and Twitter postings turns your thoughts into bullet points and Twitter postings.

Yes, the constant arrival of information packets can be distracting or addictive, especially to people with attention deficit disorder. But distraction is not a new phenomenon. The solution is not to bemoan technology but to develop strategies of self-control, as we do with every other temptation in life. Turn off e-mail or Twitter when you work, put away your Blackberry at dinner time, ask your spouse to call you to bed at a designated hour.

And to encourage intellectual depth, don’t rail at PowerPoint or Google. It’s not as if habits of deep reflection, thorough research and rigorous reasoning ever came naturally to people. They must be acquired in special institutions, which we call universities, and maintained with constant upkeep, which we call analysis, criticism and debate. They are not granted by propping a heavy encyclopedia on your lap, nor are they taken away by efficient access to information on the Internet.

The new media have caught on for a reason. Knowledge is increasing exponentially; human brainpower and waking hours are not. Fortunately, the Internet and information technologies are helping us manage, search and retrieve our collective intellectual output at different scales, from Twitter and previews to e-books and online encyclopedias. Far from making us stupid, these technologies are the only things that will keep us smart.

 

Steven Pinker, a professor of psychology at Harvard, is the author of “The Stuff of Thought.”

 

 

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High-End Large Multitouch Installations

~sedna touch will present their device at the 15th German Trend Day

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Go With The Flow: A Liquid Email Inbox

Designer Filippo Cuttica’s ‘Go with the Flow’ is a conceptual email user interface that allows you to visualize and filter incoming emails via a real-world water container and valve system connected to a computer. The emails are divided into three categories by tags (work, family and friends) and are represented by colored water drops from 3 different tubes. Users can loosen the valve depending on the amount of communication they wish to receive from any of the three categories, thereby helping them efficiently manage their personal and work lives.

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Scott Adams: Exobrain

I suppose other creatures use their environment for storing information, or programming their brains in limited ways. But I assume humans export the highest percentage of brain function to their environment, and it grows daily. The evolution of mind from inside the creature to outside the body fascinates me. Humans are turning the entire planet into an exobrain. Our brains can't hold all of the data we produce, so we look for ways to offload to books, websites, music, and architecture, to name a few storage devices. And we manipulate the environment to reprogram our brains as needed.

Author Scott Adams on the phenomenon of manipulating our environment to extend our brains.

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Martin Weigert: Effizient im Web: So zähme ich die Informationsflut

Der Strom an Informationen reißt nicht ab. Gut so! Um ihn zu zähmen, benötigt man nur die richtigen Tools. Und wer Spaß daran hat, ist natürlich im Vorteil.

Während die Geschwindigkeit und Informationsvielfalt des Webs manche Menschen belastet und in ihnen das Verlangen nach einer neuen Langsamkeit weckt, gehöre ich zu denjenigen, die ihre reine Freude am Echtzeitweb und an der Selektion und Gewichtung von Informationen haben. Um den Spaßfaktor hoch und den Stressfaktor gering zu halten, bedarf es jedoch einiger nützlicher Hilfsmittel und Tools.

Martin Weigert auf netzwertig.com über seinen Umgang mit dem Informationsfluss.

Vgl. auch Mattias Webers Gastbeitrag "Ein Werkzeugkasten für den digitalen Alltag" auf dem Trendtag-Blog: http://www.trendtag.de/blog/matthias-weber-ein-werkzeugkasten-fur-den-digital...

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Real time traffic flow: Live map of London Underground trains

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The map shows all trains (yellow pins) on the London Underground network in approximately real time.

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